Ergebnisse

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Die Neuaufnahme von Teilnehmern für die erste Studie wurde geschlossen. Eine Teilnahme wird aber in Folgestudien wieder möglich sein. Hier finden Sie  nun regelmäßig Information aus den bereits laufenden Auswertungen.

23.12.2016

Heute wurde die zweite Arbeit zur Publikation in einem wissenschaftlichen Journal eingereicht! Diesmal wurde die Krankengeschichte Dr. Rosa Aspalters als Case Study aufbereitet und verbunden mit einer äußerst ausführlichen Review der bisher vorhandenen Literatur. Beides, sowohl der Krankheitsverlaufes, als auch die überaus reichliche Literatur, lassen jedenfalls weitere Studien als aussichtsreich erscheinen. Ja,verlangen geradezu danach!

FDG-PET CT post

FDG PET-CT pre

Hier ist ein PET-CT zu sehen, der einige der leuchtenden Metastasen bei Ernährungsumstellung und einige Lymphknotenmetastasen zeigt. Im zweiten Scan, 6 Monate später, sind die Metastasen verschwunden.

Wir hoffen, dass damit der Boden aufbereitet wird für die eigentlichen Studienergebnisse und einen Beitrag dazu zu leisten, die Diskussion über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs sachlicher und weniger reflexhaft zu gestalten.

30.6.2016

Die Studie wurde nun geschlossen. 323 Teilnehmer haben sich registriert welche nun bis Ende des Jahres die Studie abschließen werden. Wir danken allen Teilnehmern und Unterstützern!

Hier nun unsere eigenen Daten!

Unsere erste Publikation wurde im Journal for Medical Internet Research angenommen! Es handelt sich hierbei um die Publikation des Studienprotokolls. (Es gehört immer mehr zum Standard wissenschaftlicher Arbeit, auch dieses zu publizieren.) Mit veröffentlicht haben wir hier erste Erfahrungen mit der doch relativ neuen Methode als Online-Studie und den erste Erfahrungen der Studienteilnehmer mit der Studie bzw. den Fragebögen.

So sieht das Studienprotokoll im schematischen Ablauf aus:

Ziel der Studie ist es, den Verlauf einer Krebserkrankung bei unterschiedlichen Ernährungsmustern zu vergleichen. Dabei stehen vier Kategorien zur Auswahl: Allesesser (omnivor), vegetarisch, vegan und „sonstiges“. Jeder Teilnehmer nimmt 6 Monate an der Studie teil und sollte dabei die selbst gewählte Ernährungswiese über den gesamten Studienzeitraum einhalten. Es ist jeweils ein Onlinefragebogen gleich nach der Registrierung, sowie 3 und 6 Monate später auszufüllen, wobei der Verlauf der Krebserkrankung, weitere Erkrankungen, Befinden, laufende Therapien, Therapieerträglichkeit und natürlich die Ernährungsweise abgefragt wird.

All jene, die sich bis Dezember 2015 angemeldet werden und die Studie inzwischen abgeschlossen haben, werden in einer Zwischenauswertung herangezogen. Dabei geht es darum, Berfürchtungen vieler Onkologen, Ernährungswissenschafter und Diätologen zu untersuchen, wonach eine vegane Ernährung zu einer Mangelernährung bei Krebspatienten oder zu einem dramatischen Verlauf der Erkrankung führen könnte. Die Endauswertung und damit der endgültige Vergleich der unterschiedlichen Ernährungsgruppen findet im Jänner 2017 statt.

Studienprotokoll

Wie verlief also die Rekrutierung?

Wie haben Krebspatienten von der Studie erfahren? Woher kamen unsere Teilnehmer? In der Zwischenauswertung ergibt sich folgendes Bild: 45% erfuhren über Partnerseiten und Internetsuche von der Studie, 21% via Facobook oder Twitter. 14% erfuhren über Freunde und Bekannte von der Studie und 13% über Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen. Lediglich 6% der Studie wurden von Ihren Ärzten über die Studie inforniert.

Dieses Ergebnis, welches auch in der Gesamtauswertung vermutlich ähnlich ausfallen wird, zeigt, wie gering die Unterstützung solcher Studien von klinischer Seite derzeit noch ist und dass das Konzept, die Studie auf die Selbstinitiative und Nutzung von Internet und Medien aufzubauen, richtig war.

Figure 1

Informationen zu bereits publizierten Daten zum Themenkreis „Ernährung bei Krebs“ finden Sie in den Kategorien „Krebslexikun“ und „Hintergrundinfos“.

zur Publikation